Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Doppeltes Risiko-Betroffene landen im Teufelskreis: Erst kam der Krebs, dann die Armut
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Der Krebs ist zurück gedrängt, doch viele Betroffene können nicht aufatmen. Sie geraten in einen Teufelskreis aus wirtschaftlicher Not und sozialem Abstieg, der zu Frühberentung und Armut führt. Was Krankenkassen, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen ändern müssten – denn viele Patienten, könnten und wollten noch arbeiten, wären wertvolle Fachkräfte.
Noch nie war die Krebstherapie so erfolgreich wie heute. Und auch wenn keine Heilung möglich ist, lässt sich die Erkrankung oft so weit behandeln, dass sie nur noch minimal vorhanden ist und ein fast normales Leben ermöglicht. Mediziner sprechen deshalb heute oft von Krebs als einer chronischen Erkrankung. Eine begrüßenswerte, positive Entwicklung.
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Krebs und „Corona“: Wo gibt es Hilfestellungen?
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Viele Krebspatientinnen und -patienten sind derzeit verunsichert, wie sie sich während der Corona-Pandemie verhalten sollen und ob anstehende Therapien überhaupt noch durchgeführt werden können. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) haben sich zusammengeschlossen, um Pandemie-bedingte Versorgungsengpässe in der Onkologie zu erfassen.
In Deutschland wird tagtäglich bei durchschnittlich etwa 1.400 Menschen eine Krebserkrankung neu festgestellt. Allein im Jahr 2015/2016 sind nach Erhebungen des Robert Koch-Instituts mehr als 230.000 Frauen und knapp 260.000 Männer hierzulande neu an Krebs erkrankt. Daher benötigen viele Menschen in Deutschland zu Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund einer Krebserkrankung eine entsprechende Diagnostik und eine – oft lebensnotwendige – Therapie.
Erhöhtes Risiko für schwereren Krankheitsverlauf?
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Studie: Häufige Infektionen könnten Krebserkrankung ankündigen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Kyoto − Krebspatienten leiden in den Jahren vor der Diagnose häufiger als andere Menschen unter schweren Infektionskrankheiten. Dies kam in einer Fall-Kontroll-Studie in Cancer Immunology Research (2020; doi: 10.1158/2326-6066.CIR-19-0510) heraus.
Zu den Aufgaben des Immunsystems zählt nicht nur die Abwehr von Krankheitserregern. Die Abwehrzellen können auch Krebszellen aufspüren und vernichten. Eine Abwehrschwäche könnte deshalb gleichzeitig das Risiko von Krebs- und Infektionskrankheiten begünstigen. Tumore können auch das Immunsystem austricksen (Stichwort: Checkpoint-Inhibitoren), so dass es mit dem Beginn einer Krebserkrankung auch zu einer Abwehrschwäche kommt. Das könnte wieder die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen.
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Nasen-Mund-Schutz für unsere Selbsthilfegruppe bzw. für ausgewählte Krebspatienten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Liebe Freunde liebe Besucher,
die Stadt Halle hat erneut zum Tragen Mundmasken aufgerufen. Laut der Amtsärztin, Dr. Christine Gröger, sind ohnehin nur Stoffmasken zum Mehrfachgebrauch geeignet. Die sollten nach Gebrauch in der Waschmaschine gewaschen werden.

Da in unserer Selbsthilfegruppe die Mehrheit mit einem anfälligen Immunsystem zu tun haben, habe auch ich die Nähmaschine zum Leben erweckt. Jedem Mitglied, der bei mir eine Adresse hinterlegt hat, erhält eine Nasen-Mund-Maske. Obendrein verteile ich noch Masken an ausgewählte bedürftige Krebspatienten bzw. an Freunde aus der Selbsthilfe.
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Onkologen für breite Testung von Krebspatienten mit Infektsymptomatik auf SARS-CoV-2
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Berlin – Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen müssen gegebenenfalls einen schwereren Verlauf bei Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus befürchten. Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt daher eine breite und wiederholte Testung von Krebspatienten mit Infektsymptomatik auf SARS-CoV-2.
„Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken“, hieß es aus der Fachgesellschaft.
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