Mit Nadel, Faden und ganz viel Herz
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Liebe Freunde, liebe Besucher,
heute hieß es bei uns wieder: Los geht’s für einen guten Zweck.
Auch wenn unsere Nähgruppe heute aus gesundheitlichen Gründen leider nur in kleiner Besetzung zusammenkommen konnte, waren wir alles andere als untätig. Ganz im Gegenteil: Am Ende des Tages konnten wir tatsächlich 19 fertiggestellte Leseknochen zählen. Darauf dürfen wir durchaus ein bisschen stolz sein.

Diese Leseknochen sind für uns weit mehr als einfach nur ein schönes Nähprojekt. Sie sind praktisch, vielseitig einsetzbar und vor allem für Patienten eine kleine Hilfe im Alltag, beim Lesen, Fernsehen, Ausruhen oder einfach dann, wenn eine bequeme Unterstützung gebraucht wird.
15. September – Welt-Lymphom-Tag
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Liebe Freunde, liebe Besucher,
jedes Jahr erkranken weltweit mehr als 600.000 Menschen an einem Lymphom. In Deutschland erhalten jährlich etwas mehr als 20.000 Menschen diese Diagnose.
Hinter diesen Zahlen stehen keine Statistiken.
Dahinter stehen Menschen. Familien. Freunde. Ängste. Hoffnungen. Tränen. Und ganz persönliche Geschichten.

Die Diagnose Lymphom kann das Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Plötzlich gibt es Untersuchungen, Befunde, Therapien und medizinische Begriffe, die vorher kaum eine Rolle gespielt haben. Und dazwischen immer wieder diese eine Frage: Wie geht es weiter?
Rudern gegen Krebs – gemeinsam in einem Boot am 06.09.26
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Liebe Freunde, liebe Besucher,
vorgestern hieß es bei uns in Halle wieder: „Rudern gegen Krebs“. Das Krukenberg Krebszentrum Halle hatte zu dieser besonderen Benefizregatta eingeladen und für uns war natürlich klar: Wir sind dabei!
Denn „Rudern gegen Krebs“ ist für mich weit mehr als eine sportliche Veranstaltung. Es ist ein Tag der Begegnung, der Gemeinschaft und des Miteinanders. Krebspatienten, Angehörige, Ärzte, Pflegekräfte, Selbsthilfe, Unterstützer und viele engagierte Menschen sitzen an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam in einem Boot.

Auch wir waren wieder mit unserem Stand vertreten und hatten damit einen wunderbaren Anlaufpunkt für viele Gespräche. Der intensive persönliche Austausch stand für uns ganz klar im Vordergrund. Immerhin arbeiten wir seit inzwischen mehr als 22 Jahren sehr eng mit der Universitätsmedizin Halle zusammen. Über all diese Jahre sind viele Kontakte entstanden, aus manchen wurden enge und vertrauensvolle Verbindungen. Umso schöner sind solche Tage, an denen man sich einmal außerhalb von Klinikfluren, Besprechungsräumen oder Veranstaltungen begegnet.
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S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung umfassend aktualisiert
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ liegt in aktualisierter Fassung vor. Neu hinzugekommen sind Kapitel zur Angehörigenbetreuung und Spiritualität. Zahlreiche bestehende Empfehlungen wurden überarbeitet. Ziel der Leitlinie ist es, die Lebensqualität von Krebsbetroffenen in palliativen Situationen und die ihrer Angehörigen zu erhalten oder zu verbessern. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) und unter Mitwirkung von 70 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde das Leitlinienupdate von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie.
EU-Zulassung für chemotherapiefreie, zeitlich begrenzte Kombination: Lymphom-Therapie in der 2L
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Die Europäische Kommission hat am Anfang Juli 2026 eine Zulassungserweiterung für Epcoritamab (Tepkinly®, AbbVie) erteilt. Der subkutan zu verabreichende bispezifische Antikörper mit begrenzter Therapiedauer kann nun als Kombination mit Rituximab und Lenalidomid (R2) bei Erwachsenen mit rezidivierendem oder refraktärem (r/r) follikulärem Lymphom (FL) ab der zweiten Therapielinie eingesetzt werden. Die chemotherapiefreie Kombinationstherapie ist auf 12 Zyklen begrenzt. Mit ihr können FL-Patientinnen und -Patienten in der EU erstmals ab dem ersten Rezidiv eine auf einem bispezifischen Antikörper basierende Behandlung erhalten. In der EPCORE-FL-1-Studie reduzierte Epcoritamab + R² das Risiko für eine Krankheitsprogression oder Tod gegenüber R² allein um 79 % (Hazard Ratio 0,21; 95 %-CI: 0,14–0,31; p < 0,0001).
Multiples Myelom: Modernes Verständnis von Heilung geht über MRD-Negativität hinaus
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Moderne Immuntherapien haben die Behandlung des Multiplen Myeloms grundlegend verändert. Noch nie vorher wurden so tiefe Remissionen und so breite MRD-Negativität erreicht. Trotzdem bedeutet dies noch nicht Heilung im Sinn von dauerhafte Krankheits- und Therapiefreiheit bei guter Lebensqualität. Bis zu diesem Punkt gilt es, noch viele Hürden zu nehmen.
Das Multiple Myelom ist unheilbar – so oder ähnlich beginnen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zu dieser Erkrankung. Die Aussage soll die klinische Relevanz neuer therapeutischer Ansätze und den Stellenwert von Studien zur Biologie des Myeloms unterstreichen und war lange zweifellos zutreffend. Die therapeutischen Fortschritte der vergangenen Jahre werfen jedoch zunehmend die Frage auf, ob sie heute noch uneingeschränkt gilt. Ein großer Schritt Richtung Heilung war die Einführung von CD38-Antikörpern in die Erstlinientherapie. So weist etwa die Hälfte der Patienten bereits nach einer Induktionstherapie, bei der CD38-Antikörper mit etablierten Dreifachregimen kombiniert werden, keine nachweisbare minimale Resterkrankung (MRD) bei einer Sensitivität von einer Tumorzelle auf 100 000 normalen Zellen mehr auf (Abbildung 2) (1, 2). Diese sogenannte MRD-Negativitätsrate kann durch eine Hochdosis-Chemotherapie mit autologer Blutstammzelltransplantation und anschließender Kombinationserhaltungstherapie, beispielsweise mit Lenalidomid und einem CD38-Antikörper, weiter gesteigert werden (Abbildung 2) (3, 4, 5). Bei einem beträchtlichen Anteil der Patienten bleibt die MRD-Negativität über mehrere Jahre bestehen („sustained“) (3, 5) und aktuelle Modellierungen gehen von medianen progressionsfreien Überlebenszeiten von > 15 Jahren aus.
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Rezidivierende oder refraktäre AML: Kombination von Chemo zur TMLI vor HCT könnte höhere Dosen erlauben
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Patientinnen und Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter Leukämie konnten im Rahmen einer Phase-2-Studie 2 000 cGy zur Bestrahlung von Knochenmark und Lymphknoten in Kombination mit hoch dosiertem Etoposid und Cyclophosphamid sicher verabreicht werden. Dies könnte die Chancen der hämatopoetischen Stammzelltransplantation verbessern.
Die myeloablative Ganzkörperbestrahlung wird häufig als Teil des Konditionierungsschemas vor einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HCT) eingesetzt. Es wurde ein umgekehrter Zusammenhang zwischen der Strahlendosis und dem Rückfallrisiko nachgewiesen. Höhere Strahlendosen sind jedoch mit einer erhöhten Rate an toxischen Wirkungen und einer erhöhten Rate an Graft-versus-Host-Reaktionen verbunden, die den Nutzen der HCT aufwiegen könnten. Die totale Knochenmark- und Lymphknotenbestrahlung (TMLI) hat den Vorteil, dass erhöhte Strahlendosen an Knochenmark und Lymphknoten abgegeben werden können, während die Dosen für andere lebenswichtige Organe niedrig gehalten werden.
Neustart nach einem Hackerangriff
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Liebe Freunde, liebe Besucher,
manchmal wird man ganz unerwartet vor eine Herausforderung gestellt, auf die man gerne verzichtet hätte. Leider war unsere Homepage erneut einem Hackerangriff ausgesetzt. Für uns war das nicht nur ärgerlich, sondern auch enttäuschend und schwer nachvollziehbar. Wie jeder weiß, sind das Momente, die wir weder verstehen noch akzeptieren können. Schließlich stecken in einer Homepage nicht nur viele Informationen, sondern auch unzählige Stunden Arbeit, wertvolle Erinnerungen und ganz viel Herzblut.
Zunächst haben wir natürlich alles versucht, um unsere bisherige Internetpräsenz zu retten. Nach mehreren Anläufen und vielen Überlegungen mussten wir jedoch erkennen, dass ein kompletter Neubau unserer Homepage wahrscheinlich die bessere und langfristig sinnvollere Lösung sein würde.
Da ich nun wirklich keine IT-Expertin bin, stand ich plötzlich vor einer riesigen Aufgabe. Es gab viele Fragen, Unsicherheiten und Momente, in denen ich nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Trotzdem wollte ich mich von dieser Herausforderung nicht entmutigen lassen. Also habe ich tief durchgeatmet, mich Schritt für Schritt in die vielen neuen Themen eingearbeitet und den Neubau unserer Homepage in Angriff genommen.

Dabei war ich zum Glück nicht allein: Mithilfe künstlicher Intelligenz und der Unterstützung von zwei ganz lieben IT-Experten, die mir bei Fragen stets geduldig mit Rat und Tat zur Seite standen, konnte unsere neue Internetpräsenz nach und nach entstehen. Dafür bin ich von Herzen dankbar, denn ohne diese Unterstützung wäre vieles deutlich schwieriger gewesen.
Festakt 50 Jahre Frauenselbsthilfe Krebs in Magdeburg - wir gratulieren
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Liebe Freunde, liebe Besucher,
gestern führte mich eine Einladung nach Magdeburg und es war ein ganz besonderer Anlass, der mich dorthin führte: 50 Jahre Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) in Deutschland.

Der festliche Anlass wurde von der Bundesvorsitzenden der Frauenselbsthilfe Krebs, Elke Naujokat, eröffnet. Ihre Worte machten deutlich, wie viel Kraft, Mut und Zusammenhalt hinter 50 Jahren Frauenselbsthilfe stehen. Fünf Jahrzehnte, in denen Frauen füreinander da waren, einander zugehört, Mut gemacht und gemeinsam Wege durch schwierige Zeiten gefunden haben.
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Ein besonderer Nähnachmittag mit den Frauen der Schmerzliga Staßfurt am 26.08.2026
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2026
Liebe Freunde, liebe Besucher,
Gestern durfte ich wieder einen ganz besonderen und wunderschönen Nachmittag mit den Frauen der Schmerzliga Staßfurt verbringen.
Es sind diese kleinen gemeinsamen Momente, die manchmal viel mehr bedeuten, als man im ersten Augenblick denkt. Ein Nachmittag, an dem man zusammensitzt, miteinander erzählt, lacht, sich austauscht und dabei mit den eigenen Händen etwas Schönes entstehen lässt. Für ein paar Stunden den Alltag hinter sich lassen, gemeinsam kreativ sein und einfach eine gute Zeit miteinander haben und genau das macht diese Treffen für mich so wertvoll.

Und diesmal waren wir richtig fleißig!
Innerhalb von gerade einmal zwei Stunden haben wir 13 Leseknochen ausgeschnitten, genäht, mit Füllwatte gefüllt und anschließend mit viel Sorgfalt und Geduld mit einem Matratzenstich wieder verschlossen. 13 kleine, selbstgemachte Kissen, in denen nicht nur Stoff und Füllwatte stecken, sondern auch ganz viel gemeinsame Zeit, Freude und Herzblut.
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