Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Impfschutz: Krebspatienten im Nachteil
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Krebspatienten sind nach der ersten Corona-Impfung schlechter geschützt als gesunde Menschen, wie eine kleine immunologische Studie nahelegt. Stellt sich die Frage: Impfschema ändern oder nicht?
Patienten mit hämatologischen Krebsarten wie Leukämie, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden, sterben mit höherer Wahrscheinlichkeit als Patienten mit soliden Krebsarten, die sich infiziert und im Krankenhaus behandelt werden müssen. So lautete das Ergebnis einer Studie, die im Februar erschienen ist. Die Wissenschaftler vermuteten, dass eine beeinträchtigte Immunantwort zu diesen schlechten Ergebnissen bei Blutkrebspatienten mit akutem COVID-19 führen könnte.
Deutsche Krebsgesellschaft bemängelt unklare und uneinheitliche Zugänge zur COVID-Impfung für Krebspatient*innen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Berlin, 02.03.2021. Obwohl Krebspatient*innen und andere Betroffene mit einer chronischen Erkrankung gemäß der COVID19-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 8.2.2021 das Recht auf einen bevorzugten Zugang zu einer Impfung gegen SARS-CoV-2 haben, sind die Zugangsregelungen für die Betroffenen auf Länderebene weitgehend unklar. „In einigen Bundesländern steht die erste Impfwelle der über 80-Jährigen und des medizinischen Personals kurz vor Zielerreichung oder ist abgeschlossen. Jetzt geht es darum, in der zweiten Impfwelle chronisch Kranke mit einem hohen Risiko für einen schweren COVID19-Verlauf rasch durch eine Impfung zu schützen“, kommentiert Professor Thomas Seufferlein, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), den aktuellen Stand der COVID19-Impfung. „Täglich erreichen uns Nachrichten von Betroffenen mit einem dringenden Impfbedarf, die noch nicht wissen, wie sie an ihre Impfung kommen.“ Die DKG fordert einen raschen, transparenten und bundesweit möglichst einheitlichen Zugangsprozess für Krebspatient*innen auf der Basis der aktuellen Corona-Impfverordnung.
So sicher sind die Impfstoffe gegen Corona
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Innerhalb weniger Monate haben verschiedene Biotechnologieunternehmen weltweit Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 entwickelt. Wie sie wirken und wie die Zulassung funktioniert, können Sie in diesem Artikel nachlesen.
Deutschland impft seit dem 27. Dezember
Normalerweise können 15 bis 20 Jahre vergehen, ehe Hersteller einen Impfstoff bis zur Marktzulassung bringen. Dieses Mal ging – und geht – es schneller – auch, weil Expertinnen und Experten über neue Technologien verfügen und auf Erkenntnissen aus anderen Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren aufbauen konnten.
In einem Kraftakt ohnegleichen haben Forscherinnen und Forscher weltweit zeitgleich daran gearbeitet, Impfstoffe zu entwickeln, ihre Ergebnisse zum Erreger miteinander geteilt und über Daten aus Entwicklung früh mit den zuständigen Behörden beraten. Ein derartig internationales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie. Mehrere Unternehmen haben so in kurzer Zeit erfolgreiche Impfstoff-Kandidaten entwickelt und zur Zulassung gebracht.
Berliner Onkologe: Krebsbehandlungen wegen Pandemie nicht aufschieben!
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Die Angst vor Corona darf die Behandlung von Krebserkrankungen nicht verzögern oder gar verhindern, warnt der Chefarzt für Onkologie im Berliner Klinikum Buch. Daten aus dem ersten Lockdown zeichneten eine bedenkliche Tendenz.
Berlin. Krebspatienten jeden Alters sollten trotz der Pandemie nicht auf ihre Diagnose oder Therapie warten, meint Dr. Peter Reichardt, Chefarzt für Onkologie und Palliativmedizin im Helios Klinikum Buch. Er ist der Autor einer Helios-Studie, deren Ergebnisse aufzeigen, dass im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 und in der Anschlusszeit zwischen 10 und 20 Prozent weniger Krebsbehandlungen durchgeführt wurden. Speziell bei Patienten, die älter als 75 Jahre waren, wurden im Durchschnitt 20 Prozent weniger Behandlungen gemessen.
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Corona-Impfstrategie: Deutsche Krebsgesellschaft begrüßt höhere Priorisierung von Krebsbetroffenen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Berlin, 10.02.2021. Die Deutsche Krebsgesellschaft begrüßt die höhere Impfpriorisierung von Krebspatient*innen in der aktualisierten Fassung der Verordnung zur COVID-19-Schutzimpfung des Bundesgesundheitsministeriums vom 8.2.2021 [1]. „Durch diese Höherstufung bekommen Menschen, die aufgrund ihrer Krebserkrankung ein erhöhtes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken, jetzt bessere Aussichten auf eine rasche Schutzimpfung“, kommentiert Professor Thomas Seufferlein, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, die Aktualisierung. „Wir hoffen, dass möglichst bald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, um den insgesamt großen Bedarf an COVID-Schutzimpfungen in den Personengruppen mit einem hohen Priorisierungsgrad zu decken.“
- White Paper "Pandemie aus der Sicht von Patienten, Ärzten, Pflege und Wissenschaft"
- Erhaltungstherapie bei älteren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie vorteilhaft
- Staffelstabübergabe am Städtischen Klinikum Dessau
- Kombination aus zielgerichteter Therapie und Immuntherapie bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL)









