Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Marginalzonen-Lymphom: Kombinationstherapie bei Rückfall
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Wenn das Non-Hodgkin-Lymphom nach einer ersten Therapie zurückkehrt, kann die Krankheit mit einer neuen Kombinationstherapie aufgehalten werden.
Eine seltene Form von Non-Hodgkin-Lymphomen ist das Marginalzonen-Lymphom. Wenn Patienten bei einem Rückfall dieser Erkrankung zielgerichtet mit einem PI3K-Hemmer und einem Anti-CD20-Antikörper behandelt werden, verbessern sich ihre Überlebensaussichten. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie, die in der Fachzeitschrift Annals of Oncology veröffentlicht wurden.
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Turnusmäßiges SHG-Treffen in Halle am 27.09.2021
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Liebe Freunde, liebe Besucher,
nach einem Jahr trafen wir uns heute in unserer Begegnungsstätte „Bürgerladen“. Über den Sommermonaten entschieden wir uns die Temperaturen auszunutzen und gestalteten unsere Treffen in verschiedenen Eiscafés.
In unserer Begegnungsstätte hat sich viel getan. Neuer Anstrich, neue moderne Möbel und alles liebevoll eingerichtet.
Heute gab es viel zu besprechen. Da ging es in erster Linie um wichtige Termine zu organisieren. So denken wir schon jetzt an unsere Weihnachtsfeier und haben ebenso einen endgültigen für unser 20.-jähriges Jubiläum incl. die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe wurde festgelegt. Nun heißt es wieder Organisationstalent zu beweisen. Wir haben da bereits schon viele Erfahrungen durch die letzten Jahre sammeln können, sodass die Vorfreude größer ist, als das uns bevorstehende Arbeitspensum.
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Besseres Langzeitüberleben nach allogener Stammzelltransplantation
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Die Überlebensaussichten nach dem Eingriff haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert.
Das Langzeitüberleben nach einer allogenen Blutstammzell- bzw. Knochenmarktransplantation aufgrund einer Leukämie oder eines Lymphoms hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Das zeigen die Ergebnisse einer Kohortenstudie, die in der Fachzeitschrift JAMA Oncology veröffentlicht wurden.
Bei der allogenen Stammzelltransplantation wird das erkrankte Knochenmark des Patienten durch eine intensive Chemotherapie zerstört und durch gesunde Blutstammzellen eines geeigneten Spenders ersetzt. In der Studie wurden die Daten von 4.741 Personen untersucht, die nach einer allogenen Stammzelltransplantation mindestens zwei Jahre überleben. Sie erhielten die Therapie zwischen 1974 und 2014. Bei der Analyse bildeten die Forscher drei Gruppen: Die zwischen 1974 und 1989 transplantierten, die zwischen 1990 und 2004 transplantierten und die zwischen 2005 und 2014 transplantierten Patienten. Zum Zeitpunkt der Transplantation waren die Patienten zwischen wenigen Monaten und 75 Jahren alt.
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Neues Digital-Zentrum für Sachsen-Anhalt
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Sachsen-Anhalt soll ein neues Landeszentrum für Digitale Medizin bekommen. Es soll dafür sorgen, dass medizinische Kompetenz dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Halle. Ein Landeszentrum für Digitale Medizin soll künftig garantieren, dass medizinische Kompetenz dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
„Die Digitalisierung des Gesundheitssystems kann dazu beitragen, eine flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen im Land sicherzustellen“, zeigte sich die alte und neue Gesundheitsministerin Sachsen-Anhalts, Petra Grimm-Benne (SPD) bei der Gründung des Zentrums zuversichtlich.
Das in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt und der Universitätsmedizin Halle gegründete Zentrum soll künftig digitale Angebote der Gesundheitsvorsorge und Krankenversorgung für unterschiedliche Zielgruppen strukturieren und organisieren.
Coronaimpfung bei Krebspatienten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Krebspatienten wird eine dritte Impfdosis gegen COVID-19 empfohlen.
Das National Comprehensive Cancer Network (NCCN), einem Zusammenschluss von Krebszentren in den USA, hat die Empfehlungen zur Impfung gegen COVID-19 für Krebspatienten aktualisiert. Demnach wird angeraten, Krebspatienten bei der Vergabe einer dritten Impfdosis zur Auffrischung des Impfschutzes gegen die Coronaviren zu priorisieren. Hintergrund ist der Umstand, dass sich bei vielen Krebspatienten nach Erhalt der zweiten Impfdosis offenbar nur eine schwache Immunantwort ausbildet.
Empfohlen wird die dritte Impfdosis für folgende Gruppen:
1. Patienten mit neu aufgetretenem oder wiedergekehrtem bösartigem Organtumor, die innerhalb von einem Jahr nach ihrer ersten Impfung gegen COVID-19 eine Krebstherapie erhalten.









