Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Drohende Überlastung: Krebszentren schlagen Alarm wegen voller Intensivstationen
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Krankenhäuser haben immer weniger Kapazitäten für die Versorgung von Krebspatienten. Ungewollte Priorisierung führten zu einer stillen Triage, warnen Onkologen.
Heidelberg. Die Krebszentren warnen mit Blick auf die vollen Intensivstationen eindringlich vor den negativen Folgen für Patienten mit schweren onkologischen Erkrankungen. Schon jetzt hätten zwei Drittel der befragten Kliniken keine Kapazitäten mehr, um weitere Krebspatienten aufzunehmen, wie aus einer am Dienstag in Heidelberg veröffentlichen Erhebung der Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft hervorgeht. Im Dezember wurden 18 große universitäre Krebszentren in Deutschland befragt.
Weiterlesen: Drohende Überlastung: Krebszentren schlagen Alarm wegen voller Intensivstationen
Besinnliches Weihnachtsfest
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021

Schlechtes Ansprechen auf Coronaimpfung vor allem bei Non-Hodgkin-Lymphom und aktiver Therapie
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Atlanta – Tumorpatienten und vor allem solche mit hämatoonkologischen Erkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko durch COVID-19, so dass schon früh in der SARS-CoV-2-Pandemie empfohlen wurde, diese Bevölkerungsgruppe prioritär zu impfen.
Noch allerdings gibt es keine umfassenden Erkenntnisse dazu, wie Patienten aus verschiedenen Tumorentitäten auf die SARS-CoV-2-Vakzine ansprechen und welche Zusammenhänge es beim Ansprechen zu spezifischen Tumortherapien gibt.
Dies war Fragestellung einer größeren, prospektiven Beobachtungsstudie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Interimsdaten der fortlaufenden Studie sind bei der 63. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta vorgestellt worden, die parallel virtuell stattfand.
Corona: Booster-Aufruf für Krebspatienten
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Menschen mit einer Krebserkrankung weisen ein vergleichsweise höheres Risiko für Durchbruchsinfektionen mit COVID-19 auf – das sollte bei den Auffrischimpfungen Geltung finden.
Berlin/Bonn/Heidelberg. Krebspatienten sollten nach Ansicht von Fachleuten aus dem Bereich Onkologie bevorzugt eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. So berichtet Professor Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Menschen mit einer Krebserkrankung ein vergleichsweise höheres Risiko für Durchbruchsinfektionen aufwiesen. „Das gilt insbesondere für Menschen mit Blutkrebs und für Krebskranke, die aktuell eine Krebstherapie erhalten, die das Immunsystem schwächt“, erklärt Baumann.
Kombinationstherapie bei älteren Patienten mit Mantelzelllymphom
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Eine Kombination aus Tyrosinkinasehemmer und Anti-CD20-Antikörper kann unter Umständen vorteilhaft sein.
Ältere Patienten, die an einem Mantelzelllymphom erkrankt sind, profitieren offenbar von einer chemotherapiefreien Therapie mit einem Tyrosinkinasehemmer und Anti-CD20-Antikörper. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology.
An der Studie nahmen Patienten ab 65 Jahren teil, die an einem Mantelzelllymphom erkrankt waren. Sie erhielten zunächst bis zu zwei Jahre lang eine Kombinationstherapie mit einem Tyrosinkinasehemmer und einem Anti-CD20-Antikörper, anschließend den Tyrosinkinasehemmer allein. 96 Prozent von ihnen sprachen auf die Behandlung an, fast drei Viertel sogar mit einem kompletten Ansprechen. Nach drei Jahren waren 94 Prozent der Patienten noch am Leben, bei 87 Prozent war die Erkrankung nicht weiter vorangeschritten.
Weiterlesen: Kombinationstherapie bei älteren Patienten mit Mantelzelllymphom









