Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Mantelzelllymphom: Wenn eine Stammzelltransplantation ausgeschlossen ist
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Neues Therapieschema ist erfolgreich.
Eine gute Nachricht für Patienten mit Mantelzelllymphom, für die eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt. Es gibt ein neues medikamentöses Therapieschema, mit dem sich die Überlebensaussichten offenbar noch einmal deutlich verbessern lassen. Das berichteten Wissenschaftler auf dem diesjährigen Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in München.
An der Studie hatten 487 erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem Mantelzelllymphom teilgenommen. Da sie für eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kamen, unterzogen sie sich einer medikamentösen Therapie mit Chemotherapie und dem Antikörper Rituximab, der sich gegen das Oberflächenantigen CD20 richtet. Dieses Oberflächenantigen wird hauptsächlich von B-Lymphozyten gebildet. Wenn Rituximab an CD20 bindet, aktiviert er das körpereigene Immunsystem, gegen die erkrankten Zellen vorzugehen. Die Teilnehmer der Studie erhielten nun entweder das bisherige Standardschema R-CHOP oder ein neues Schema, bei dem auch das Chemotherapeutikum Bortezomib (VR-CAP) eingesetzt wurde.
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Vortrag „Ergänzende Behandlungsmethoden – Naturheilkunde und Krebs“ in Halle am 15.11.18
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Liebe Freunde, liebe Besucher,
gestern gab es im Elisabeth-Krankenhaus Halle eine hervorragende Veranstaltung zum Thema „Ergänzende Behandlungsmethoden – Naturheilkunde und Krebs“. Wie gewohnt organisierte die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft (SAKG) einen wunderbaren Nachmittag zu einem kompakten und leicht umstrittenen Thema. Frau Prof. Hübner vom Friedrich-Schiller-Universitätsklinikum Jena referierte sehr offen und geschickt zum o.g. Thema und stand selbstverständlich auch für Fragen zur Verfügung. Es ist ein ganz spannendes Thema mit ganz vielen unterschiedlichen Meinungen der Zuhörer.

Sven Weise (Geschäftsführer SAKG) & Prof. Hübner (Uni Jena)
Die 50 wichtigsten Fragen nach einer Krebs-Diagnose
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Es sind nur wenige Worte, aber sie verändern alles: „Sie haben Krebs.“ Rund 500 000 Deutsche erhalten jährlich diese Diagnose, die ein wahres Gefühls-Chaos auslöst: Schock, Angst, Verzweiflung, Verweigerung, Selbstmitleid, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit wechseln sich ab.
Dennoch heißt es jetzt vor allem: Ruhe bewahren. Krebs ist ein Einzelgänger, aber der Patient nicht: Hinter ihm stehen seine Familie, sein Partner oder seine Partnerin, seine Freunde – und nicht zuletzt Ärzte und Psychologen. Sie alle bilden sein Sicherheitsnetz, sind sein Team im Kampf gegen den Krebs.
Problem: Wer gerade erst die Diagnose Krebs erhalten hat, steht oft unter Schock und ist nicht unbedingt in der Lage, den Worten des Arztes zu folgen. Daher bleiben viele Fragen offen. Ein Unsicherheitsfaktor, der nicht sein muss!
Hier beantworten wir die 50 wichtigsten Fragen, die sich Patienten nach einer Krebs-Diagnose stellen:
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Transparenz in der Selbsthilfe? - Veranstaltung NAKOS in Berlin am 11.10.18
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Liebe Freunde, Liebe Besucher,
TRANSPARENZ SCHAFFT VERTRAUEN...was für ein eigentlich schöner Titel zum Thema "Wie kann die Selbsthilfe ihre Glaubwürdigkeit wahren". Die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) hatte heute nach Berlin eingeladen.
Dass es eine PRO und Contra Debatte gibt, war ja bei dieser Thematik vorauszusehen. Aber das es solche extremen Meinungsverschiedenheiten gibt, bis hin zu Verletzungen der Anerkennung für das Ehrenamt der freien Selbsthilfegruppen war wahrhaftig nicht schön und das ist sehr zurückhaltend ausgedrückt.

Simone, Thomas & Anita von der LHRM
Ich möchte meine Ausführungen mit einem Zitat beginnen, welches heute zum Ende der Veranstaltung fiel: "Die gemeinnützigen Vereine müssen vor den freien Selbsthilfegruppen geschützt werden." Ehrlich gesagt bin ich kein Mensch, der Veranstaltungen unterbricht oder gar stört. Aber diese Äußerung konnte ich so nicht stehen lassen und hab mir erlaubt mal reinzurufen, ob wir in seinen Augen Menschen zweiter Klasse sind? Transparent ist in meinen Augen offen zu seiner Arbeitsweise zu stehen. Gerade hier gibt es sehr viele negative Beispiele, wie Dachverbände nach außen hin proklamieren „keine Zusammenarbeit mit der Pharmazie“ und hinten rum wohlwollend unter Umständen über verzweigte Kanäle finanzielle Unterstützung annehmen.
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Heidelberg etabliert CAR-T-Zell-Therapie bei Leukämien und Lymphomen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Heidelberg – Die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg setzt bei speziellen Formen der Leukämie und Lymphomen nun auch auf das neue immuntherapeutische Verfahren CAR-T-Zell-Therapie.
„Die CAR-T-Technologie stellt ein neuartiges und hocheffektives Therapieverfahren dar, bei dem körpereigene Abwehrzellen außerhalb des Körpers gentechnisch so verändert werden, dass sie in der Lage sind, Tumorzellen gezielt zu erkennen und zu beseitigen“, erläuterte Peter Dreger, Leiter der Stammzelltransplantationseinheit am Universitätsklinikum Heidelberg.
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- Akute myeloische Leukämie: Chemotherapie erweitern
- Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Wien vom 28.09.-02.10.18
- DIGITAL HEALTH CONFERENCE 2018 in Berlin am 20.09.18
- Myelodysplastisches Syndrom (MDS): Genetischer Fingerabdruck sagt Rezidiv nach Stammzelltherapie voraus









