Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
CAR-T-Zelltherapie bei wiederkehrendem multiplem Myelom mit Erfolgsaussichten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Bei multiplen Myelomen, die trotz mehrfacher Therapien immer wiederkehren, verbessert eine CAR-T-Zelltherapie die Überlebensaussichten.
Patienten mit wiederkehrendem oder nicht ansprechendem multiplem Myelom profitieren von einer CAR-T-Zelltherapie mehr als von einer Standardtherapie. Wie sich in einer Phase III-Studie, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, zeigte, kann die Krankheit länger aufgehalten werden.
An der internationalen Phase III-Studie nahmen 386 erwachsene Patienten mit wiedergekehrtem oder nicht ansprechendem multiplem Myelom teil, die bereits zwei bis vier Therapieregime erhalten hatten. Unter diesen Therapieregimen hatten sich auch moderne Wirkstoffe befunden – solche, die das Immunsystem beeinflussen, ein Anti-CD38-Antikörper und Proteasomhemmer. Dennoch war die Krankheit zurückgekehrt bzw. hatte sich fortentwickelt. Nun wurden die Patienten entweder mit einer CAR-T-Zelltherapie behandelt oder erhielten eine von fünf Standardtherapien.
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Öffentliche Podiumsdiskussion: Komplementärmedizin - Vernünftiger Umgang mit kontroversen Angeboten? in Halle (S.) am 15.02.203
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Liebe Freunde, liebe Besucher,
am vergangenen Mittwoch fand im Melanchthonianum eine Veranstaltung zum Thema „Komplementärmedizin - Vernünftiger Umgang mit kontroversen Angeboten?“ statt. Die Universitätsmedizin Halle war ein erstklassiger Gastgeber und die beiden Moderatoren führten souverän durch die 90 spannenden Minuten.
Moderation:
- Dr. Alexander Kremling, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Prof. Dr. Jan Schildmann, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Auf der Gästelisten standen vertraute Namen und so war es eine Selbstverständlichkeit der Veranstaltung zu lauschen.
- Prof. Dr. Jutta Hübner, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Jena
- PD Dr. Stefan Lange, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
- Prof. Dr. Stefan Huster, Institut für Sozial- und Gesundheitsrecht, Ruhr-Universität Bochum
Los ging es mir drei Impulsverträgen zur Komplementärmedizin mit teils unterschiedlichen Ansichten der drei Gästen. Aber genau das, macht so eine Veranstaltung ja spannend, wenn Diskussionen aufgekommen und doch die Meinung des Anderen akzeptiert wurde.

v.l.n.r. Prof. Schildmann, Prof. Hübner, Prof. Huster & Dr. Lange
SHG-Treffen am 30.01.2023
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Liebe Freunde, liebe Besucher,
endlich war es am Montag wieder soweit, unser erstes SHG-Treffen im Jahr 2023 stand auf der Tagesordnung. Demzufolge gab es auch viel zu erzählen, zu berichten bzw. abzusprechen.
So z.B. gab es ein paar Terminvorschläge für Ärzte bzw. onkologische Apotheker, die wir gern im Laufe des Jahres zu uns einladen möchten. Der Bedarf für Aufklärung zu onkologischen Problematiken ist in unserer Selbsthilfegruppe vorhanden. Auch gibt es immer wieder Unstimmigkeiten, welche Medikamente auf ein rotes bzw. grünes Rezept gehören. Diese Kontroversen sind in erster Linie bei Hausärzten zu beobachten. Hierzu laden wir uns einen onkologischen Apotheker ein, der uns einen kleinen Einblick gewähren wird.
Auch bei Blutkrebserkrankungen gute Immunantwort auf Coronaimpfungen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Freiburg/München – Eine Impfung gegen COVID-19 schützt auch Menschen mit Lymphdrüsenkrebs und multiplem Myelom. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Andrea Keppler-Hafkemeyer und Christine Greil vom Universitätsklinikum Freiburg und Oliver Keppler von der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachmagazin Nature Cancer (2022, DOI: 10.1038/s43018-022-00502-x).
Hintergrund ist, dass Menschen mit Blutkrebserkrankungen häufig eine Immunschwäche und damit verbunden ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung haben. Zudem führen einige Krebstherapien dazu, dass diese Patienten keine oder kaum Antikörper nach COVID-19-Impfung gegen SARS-CoV-2 bilden.
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Vor der Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Wenn die Krankheit auf die erste Induktionschemotherapie nicht vollständig anspricht, kann die allogene Stammzelltransplantation mit einem geeigneten Spender womöglich trotzdem eingeleitet werden.
Üblicherweise erhalten Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) vor einer geplanten allogenen Stammzelltransplantation eine sogenannte Induktionschemotherapie. Sprechen sie darauf nicht genügend an, wird standardmäßig eine zweite sogenannte Reinduktion vorgenommen, um doch noch ein komplettes Ansprechen zu erreichen. Dieses strikte Vorgehen wird nun durch die Ergebnisse einer Studie in Frage gestellt, die auf der Tagung der American Association of Hematology (ASH) im Dezember vorgestellt worden war.
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